„Be a local hero!“

Was lange währt.... schon seit vergangenem Jahr basteln wir an einem neuen Internetauftritt. Er soll die Kommunikation mit Ihnen verbessern, Neuigkeiten aus dem Ulenspiegel beinhalten, Sie auf Veranstaltungen hinweisen und vor allem Ihnen die Bestellungen erleichtern. Deshalb haben wir nun mit Hilfe unseres Großhändlers einen Shop eingerichtet, der Ihnen das Bibliographieren und letztendlich die Bestellung bei uns erleichtert. Der Katalog enthält nicht nur den Präsenzbestand des Großhändlers, sprich die Titel, die von einem Tag auf den anderen abgerufen werden können, sondern auch das gesamte Verzeichnis aller lieferbaren Bücher. So haben Sie Zugriff zu vielen Titeln von Kleinverlagen und Instituten, die wir gerne für Sie besorgen. Wir hoffen, dass wir den Shop so gestaltet haben, dass es nun wirklich keinen Grund mehr gibt bei Amazon zu bestellen.
Gerne nehmen wir Verbesserungsvorschläge entgegen.
Ihre Vorteile:

  • Bibliographieren in mehreren Profiverzeichnissen
  • Vereinfachte und schnelle Bestellung
  • Ausführliche Informationen über Inhalte auf einen Blick

Sa

19

Apr

2014

Literarische Matinée

Nach längerer Winterpause gibt es wieder mal eine „Literarische Matinée“. „ Ulenspiegel“ und „KaffeeKultur“ laden Sie dazu recht herzlich ein. Am

 
Sonntag, den  11. Mai 2014 um 11.00 Uhr in der Rösterei KaffeeKultur.

 

Wie immer gibt es Frühstück ab 10.00 Uhr. Geboten wird ein gemischtes Programm, herausragende Neuerscheinungen und wiederentdeckte Autoren. Lassen Sie sich überraschen.  Sie kommen und wir freuen uns.

0 Kommentare

Sa

19

Apr

2014

Löhertorzentrum und "Red Gallery"

Wir waren von Anfang an skeptisch. So vermeldete der Magistrat im Herbst letzten Jahres, dass für das Löhertorzentrum eine Abrissgenehmigung erteilt wurde und mit dem Abriss noch 2013 begonnen werde. Bis heute ist nichts passiert und eine Veränderung ist nicht abzusehen. Für uns in der Löherstrasse kommt erschwerend dazu, dass mit der Schließung der „Red Corridor Gallery“
ein wichtiger kultureller Anziehungspunkt verloren ging. Doch wenigstens hier scheint sich etwas zu bewegen. So ist Dome Hermessen mit einem Tattoostudio in die vorderen Räume eingezogen und hat auch die ehemaligen Räume von Red Corridor gemietet; einer weiteren breiten gemeinsamen kulturellen Nutzung steht er offen gegenüber. Nun soll mit ihm ein neuer Kulturverein entstehen, der diese Räume mit den verschiedensten Aktivitäten beleben soll. Erste Treffen haben stattgefunden. Interessenten wenden sich an folgende Kontaktadresse: mager.thorsten@gmail.com.

0 Kommentare

Mi

19

Mär

2014

Erinnerung an den Todesmarsch vom KZ Katzbach durch Fulda

Dem Vergessen entreißen

Kollektive Performance in der Löherstraße – zur Erinnerung an den Todesmarsch vom KZ Katzbach/Frankfurt durch Fulda

 

Graue Figuren aus Filz und Stahl werden an die ungefähr 300 Menschen erinnern, die in den letzten Kriegstagen als KZ-Häftlinge durch Fulda getrieben wurden. Frankfurt wurde damals evakuiert, das Konzentrationslager Katzbach in den Adlerwerken war aufgelöst worden. Die SS-Männer trieben die Gefangenen auf der damaligen Reichsstraße 40 Richtung Buchenwald.

 

1600 Häftlinge waren von Buchenwald in das KZ Adlerwerke (Deckname Katzbach) in Frankfurt überführt worden. Die meisten von ihnen waren beim Warschauer Aufstand im Herbst 1944 verhaftet worden. Etwa 560 fanden den Tod durch Entkräftung, durch Verhungern, durch den Strang, durch Fliegerangriffe, Erschießen auf der Flucht. Das KZ Katzbach hatte die höchste Sterberate außerhalb der Vernichtungslager. Am 12. März waren noch 874 Häftlinge im Werk, die Maschinen wurden abgebaut, die Evakuierung vorbereitet. Einen Tag später wurden 535 kranke, sterbende und marschunfähige Häftlinge in Waggons getrieben, um nach Bergen Belsen transportiert zu werden. Sie standen drei Tage ohne Wasser und Essen vor der Fabrik, 70 starben allein schon in dieser Zeit, weitere bei Tieffliegerangriffen und aufgrund Erschöpfung. Lediglich 8 Häftlinge aus den Adlerwerken werden Bergen Belsen überleben.

 

Die letzten 350 Häftlinge wurden am 24. März nachts auf einen Todesmarsch getrieben, dieser führte auch durch Fulda. Am 29. März erreichten 280 Häftlinge Hünfeld, einigen wenigen gelang die Flucht. Etwa 50 von ihnen erlebten die Befreiung. Wenige Menschen wissen davon, viele müssen den Marsch gesehen haben. Es gibt Augenzeugen. Leicht fällt es nicht, sich daran zu erinnern. Doch es ist wichtig, der Menschen und ihrer verletzten Würde wegen. Kunst als Weg der Erinnerung kann da helfen.

Am Freitag, den 28. März 2012, um 15 Uhr wird die kollektive Performance beginnen. Graue, lebensgroße Figuren aus Stahl und Filz werden in der Löherstraße, Ecke Gerberstraße, stehen. Die Maintaler Künstlerin Ulrike Streck-Plath hat sie angefertigt. Initiatoren der Performance in Fulda sind die IG Löherstraße und die Hochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen. Die Teilnehmer der Performance werden die Figuren schweigend auf einem Stück der historischen Wegstrecke weiterbewegen. Jede und jeder ist eingeladen, sich daran zu beteiligen. Die Performance endet um 16 Uhr am Gemüsemarkt, danach ist Gelegenheit zum Gespräch.

 

Die Performance fand 2012 in Maintal sowie 2013 in Frankfurt und Hünfeld statt. Wie auch in den anderen Städten erhält die 28-3-45 Kollektive Performance breite Zustimmung vor Ort. Neben der Stadt Fulda und mehreren Parteien gehören Kirchengemeinden, Vereine, Schulen und Privatpersonen zu den Unterstützern. Die Rede zu Beginn wird Peter Krahulec halten. Worte zum Beschluss wird Dr. Wolfgang Hamberger sprechen.

 

Für weitere historische Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

 

Pfarrer Dr. Martin Streck

Backesweg 5

63477 Maintal

martin.streck@ekkw.de

 

Für weitere Auskünfte zur Performance wenden Sie sich bitte an:

 

Ulrike Streck-Plath

Backesweg 5

63477 Maintal

info@ulrike-streck-plath.de

 

Initiatoren in Fulda:

 

Interessengemeinschaft „Löherstraße handelt“

Manfred Borg, Buchhandlung Ulenspiegel

Löherstr. 16/18

D-36037 Fulda

info@ulenspiegel.de

0 Kommentare