Veranstaltungen

Liebe Literaturfreunde,

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Buchhandlung,

 

wir laden sie recht herzlich zu unserer nächsten Literarischen Matinée

am 12. September um 11 Uhr ins KaffeKultur ein.

Wie gehabt sind sie ab 10 Uhr zu einem kleinen Frühstück willkommen.

 

Des weiteren laden wir sie ins "Red Corridor" zu

"Ein Scherz" und andere Überraschungen

Martin Menner liest und spielt Tschechow-Texte zum 150. Geburtsjahr des Schriftstellers

am 26. September um 11 Uhr in der Galerie "Red Corridor".

Anton Tschechow kannte die Menschen sehr genau - er mochte sie trotzdem. Mit liebevoller Genauigkeit studierte der russische Schriftsteller und Arzt das Innenleben des Einzelnen wie das menschliche Miteinander. Dabei verstand er es meisterlich, die übergeordnete Bedeutung alltäglicher Begebenheiten pointiert darzustellen.

Daher zeigen sich die vordergründig traurigen, komischen oder tragischen Texte Tschechows bei näherem Hinsehen als vielschichtige Dokumentationen seiner Beobachtungen.

Die Theaterstücke wurden schon zu seinen Lebzeiten gerne gespielt und gesehen. Weniger bekannt sind viele der Erzählungen.

Der Schauspieler Martin Menner hat ausgewählte Texte zu einem Programm zusammengestellt, das Lesung und Schauspiel ist.

Freuen Sie sich auf eine vergnügliche Matinée um 11.00 Uhr, in der Galerie „Red Corridor“. Eintritt 8 Euro. Vorverkauf im „Ulenspiegel“.

 

 


Die Rhönfahrten

Der Ulenspiegel  hat die Reisebeschreibung von Franz Dingelstedt „ Die Rhönfahrten“ neu aufgelegt. Das Buch wurde von dem Fuldaer Pressendrucker Richard Müller von Hand neu gesetzt und die Auflage auf 150 Exemplare beschränkt.

Franz Dingelstedt, 1839 nach Fulda von Kassel strafversetzt, schrieb während seiner hier verbrachten Jahre neben dem Gedichtband „Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters“ und zwei Romanen auch die „ Rhonefahrten.“ In täglichen Briefen  an seine frühere Verlobte beschreibt der Schriftsteller seine „Flucht“ in die Rhön vor den herannahenden Flurwallfahrern aus den umliegenden Dörfern. Entgegen der heutigen Gepflogenheit war nicht der Dom das Ziel der Wallfahrer, sondern die Stadtpfarrkirche, der gegenüber Dingelstedt wohnte. So geht er in Begleitung eines Schäfers und dessen Hund, beide mit Namen Franz, in mehreren Tagesmärschen über Margretenhaun, Kleinsassen, und Poppenhausen zum Kreuzberg.
Wohl aufgrund des irreführenden Titels „Rhonefahrten“ ist der persönliche „Reisebericht“,  gleichermaßen die liebevolle Beschreibung des Rhöngebirges und der humorvolle Blick auf seine Bewohner und ihre Sitten und Gebräuche, in den letzten  100 Jahren nicht mehr neu aufgelegt worden.

Das Buch ist ab sofort im Ulenspiegel zum Preis von Euro 24,80 zu erwerben.